Gemeinde Thngersheim

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Schulprofil der VS Thüngersheim

Wir über uns – wie wir Schule verstehen: „Die 10 Gebote“ unserer Schule

Die Grundschule Thüngersheim

1. Eine Schule mit familiärem Charakter - Vertrautheit
Unsere Schule besuchen etwas weniger als 100 Schüler. Sie werden von ca. 10 Lehrern unterrichtet. Die meisten Schüler und Lehrer kennen einander, wissen von den Stärken und Schwächen der anderen und lernen damit umzugehen. Als Schulfamilie (Schüler, Eltern. Lehrer) halten wir zusammen, nehmen Rücksicht aufeinander und lösen Konflikte zukunftsorientiert.

2. Eine Schule, die man gerne besucht - Motivation
Wir versuchen, ein Klima für ein angstfreies Lernen zu schaffen, so dass sich die Kinder an unserer Schule geborgen fühlen. Klassenübergreifende Projekte der ganzen Schule, die Einrichtung der Klassenzimmer, das Lernklima, der respektvolle Umgang miteinander, Klassen- und Schulfeiern und die Rituale bei der Morgenrunde sollen dazu führen, dass unsere Schüler gerne in die Schule gehen.

3. Eine Schule, in der jeder für den anderen da ist Solidarität
Kollegium, Schulleitung, Elternbeirat und Schüler arbeiten vertrauensvoll und eng zusammen, leisten bei Bedarf gegenseitig Unterstützung und geben so das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit.

4. Eine Schule mit Jahrgangsmischung als Prinzip - Sozialkompetenz

Wir unterrichten die Schuleingangsstufe jahrgangskombiniert. Offene Unterrichtsformen, soziales Lernen und Kooperation auf hohem Niveau sind Kennzeichen des Unterrichts in diesen Kombiklassen. Die Kinder lernen voneinander, entwickeln ein individuelles Lerntempo, schätzen sich realistisch ein und helfen einander. Für das Schuljahr 2011/12012 ist geplant die Jahrgangsmischung auch auf die Jahrgangsstufen 3 und 4 auszudehnen.

5. Eine Schule für alle - Inklusion
Wir versuchen allen Thüngersheimer Kindern, ob normal oder gut begabt, ob behindert oder mit sonderpädagogischem Förderbedarf den Besuch unserer Schule zu ermöglichen. Dazu haben wir zusammen mit der Gemeinde als Schulaufwandsträger und dem zuständigen Schulamt die personellen, baulichen und schulorganisatorischen Voraussetzungen geschaffen. Schulbegleiter, Kräfte vom Mobilen- Sonderpädagogischen- Dienst (MSD) und Förderschullehrer aus verschiedenen Bereichen unterstützen die Klassenlehrer bei der Förderung der Kinder mit Handicap. Die inklusive Erziehung ist eine Forderung der UN-Behindertenrechtskonvention, die 2009 auch von Deutschland ratifiziert wurde. Sie garantiert die Teilhabe von behinderten Menschen am gesellschaftlichen Leben. Dazu gehört auch der Schulbesuch an einer Regelschule.

6. Eine Schule, in der jeder dort abgeholt wird, wo er ist - Flexibilität
Die individuelle Förderung der Schüler hat gerade in der Jahrgangsmischung einen hohen Stellenwert. Leistungsschwächere Schüler haben die Möglichkeit, die ersten beiden Schuljahre in drei Jahren zu durchlaufen. Begabte Schüler lernen bei den Älteren mit und können eine Klasse überspringen.

7. Eine Schule, die weltoffen ist - Integration
Willkommen ist jeder, egal welcher ethnischer oder sozialer Herkunft, mit oder ohne Handicap. Diese offene Atmosphäre soll jeder spüren, ob Eltern, Schüler oder andere, mit denen wir zusammenarbeiten. Seit 2007 pflegen wir eine Schulpartnerschaft mit einer Mädchenschule in Uganda. Die ganze Schulfamilie unterstützt die Madera Girls Boarding Primery School in Soroti mit Spenden und festigt die Partnerschaft mit Aktionen, die die fremde Kultur den Schülern nahe bringt.

8. Eine Schule, die mit vielen Partnern zusammenarbeitet - Kooperation Unser Unterricht öffnet sich außerschulischen Partnern wie Experten, Vereinen, Kirchen und Verbänden. An einem vertrauensvollen Verhältnis zu Kindergarten, Schulkindbetreuung, der Gemeinde als Sachaufwandsträger, zur Schulaufsicht und zu den Förderschulen ist uns besonders gelegen.

9. Eine Schule, die alle informiert - Transparenz
Von Vorhaben und Veränderungen an der Schule werden alle Beteiligte rechtzeitig in Papierform oder durch Informationsveranstaltungen in Kenntnis gesetzt. Probleme werden zeitnah angegangen und offen diskutiert. Zusammen mit allen Beteiligten wird konstruktiv nach Lösungen oder einem Konsens gesucht.

10. Eine Schule, die Eigenverantwortung fördert und fordert - Selbstvertrauen
Ziel unserer Erziehung muss es sein, die Schüler zur eigenverantwortlichen Lebensführung anzuleiten und ihnen Vertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit zu vermitteln.
Non scholae, sed vitae discimus.
(Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir!)

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